24M Akkuforschung

Das US Startup 24M hat Ende 2018 eine Finanzierungsrunde in Höhe von fast 22 Millionen Dollar abgeschlossen. Mit dem Geld soll eine Produktionsstätte gebaut und in Forschung investiert werden. Seit gut 10 Jahren arbeitet 24M an kleineren Lithium-Ionen Akkuzellen, mit einer höheren Energiedichte als bisher Marktüblich.

Die Hauptinvestoren sind zwei japanische Unternehmen, aus dem Elektronik- bzw. Handelsbereich. Das in Cambridge, Massachusetts angesiedelte 24M plant dieses Jahr ein Produktionsstätte fertig zu stellen und 2020 die ersten Akkus auf dem Markt zu haben.

Eine höhere Energiedichte der Akkus würde signifikante Vorteile im Bezug auf Reichweite und Preis von Elektroautos bedeuten. Die zwei großen Bedenken der Endverbraucher wären damit abgemildert und das Elektroauto würde sich weiter in Richtung Massentauglichkeit bewegen. Aber auch in Smartphone kommen Lithium-Ionen Akkus zum tragen, hier könnte man in Zukunft mit den 24M Akkus einen Tag ganz ohne Powerbank und Ladekabel überstehen. Zum Technischen: Die 24M Akkus haben im Labor eine Energiedichte von bis zu 300 Wattstunden/kg. Die hochwertigsten Batterien die aktuell auf dem Markt sind kommen nur auf 250Wh/kg .

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