Polestar 2

Nach einer langen und geheimnisvollen Marketingkampagne hat die Volvo Tochter Polestar nun ihr neues Flagschiff, den Polestar 2 vorgestellt. 2017 wurde der Polestar 1 mit 600 PS und 1000 nm Drehmoment als Hybrid vorgestellt, nun kann man endlich ein massentaugliches, rein elektrisches Fahrzeug vorweisen.

Polestar 2 (Quelle: Polestar)

Das avantgardistische 5-Türen Fließheck folgt der progressiven Linie von Polestar und bietet mit 500 km Reichweite nach WLTP, 408 PS und 660 nm Drehmoment eine gute Ausgangslage für ein spaßiges Alltagsauto. Vollgepackt mit Technikfinessen wie die über die gesamte Fahrzeugbreite gehende, adaptive Heckleuchte, einem Sitzsensor, der in Kombination mit dem Smartphone den Schlüssel und den Startknopf ersetzen und modernster Sprachsteuerung ist der Polestar 2 bestens gerüstet für die Zukunft der Mobilität.

Innenraum (Quelle: Polestar)

Das erste Volumenmodell von Polestar wird für 39.990€ erhältlich sein, allerdings erst 12 Monate nach dem offiziellen Start. Die Launch Edition der ersten 12 Monate schlägt mit 59.990€ zu Buche. Die Fahrzeuge können ab sofort konfiguriert werden, erste Auslieferungen erfolgen im Mai 2020.

Vogelperspektive (Quelle: Polestar)

Als eines der ersten Fahrzeuge kommt der Polestar 2 mit Android Betriebssystem, sodass viele nützliche Google Apps bereits im Fahrzeug installiert sind und intuitiv per Spracheingabe benutzt werden können. Mit Aussagen wie „mir ist kalt“ kann der Polestar etwas anfangen und reagiert entsprechend.

Innenraum (Quelle: Polestar)

Bestellt werden kann das Fahrzeug aktuell nur online, Polestar arbeitet an sogenannten Spaces, die in einer hochwertigen Umgebung in Innenstädten Fahrzeuge präsentieren und Bestellungen ermöglichen sollen. Laut Polestar sollte man kein Auto brauchen, um ein Auto zu kaufen. Dies lässt vermuten, dass sich die Spaces in gut erreichbaren urbanen Bereichen ansiedeln werden.

Heckansicht (Quelle: Polestar)

Fragen und Antworten

Heute möchten wir uns ein paar Fragen widmen, denen wir im Alltag oft begegnen:

Kosten öffentliche Ladestationen eigentlich Geld?

Viele öffentliche Ladestationen werden von Netzbetreibern wie beispielsweise innogy oder EnBW aufgestellt und kosten Geld. Man kann entweder mit einer „Tankkarte“ des Stromanbieters, Paypal, Kreditkarte oder seinem Handy zahlen. Es gibt allerdings auch hunderte Ausnahmen, frühere Tesla Modelle können etwa ein Leben lang kostenlos an den Tesla Superchargern geladen werden. Viele Supermärkte oder Einkaufszentren stellen kostenlose Ladestationen zur Verfügung, mit der Absicht, dass der Tankende noch schnell eine Kleinigkeit einkauft. Muss man für das Tanken selber zahlen kostet es beispielsweise in Hamburg einen Nissan Leaf vollzutanken, im Schnitt 9€.

Wie lange dauert volltanken?

Das hängt ganz von der Ladestation und dem Fahrzeug ab. Ein BMW i3 mit 33 kWh Akku benötigt an einer öffentlichen 11 kW Ladesäule 3 Stunden, ein Tesla Model S 85 hängt für 80% Ladekapazität ca. 40 Minuten am Supercharger. Lädt man sein Fahrzeug über Nacht an der Steckdose, kommen schnell 8-10 Stunden Ladezeit zustande.

Kann ich mein Auto zu Hause laden?

Grundsätzlich kann man sein Auto an jeder normalen Haushaltssteckdose laden, allerdings sollte man immer im Kopf haben, dass die Belastung auf der Steckdose sehr hoch ist. Idealerweise berät einen ein Elektriker, welche Steckdosen über genügend Sicherung verfügen, die Spitzenleistung über einen längeren Zeitraum auszuhalten. Des weiteren gibt es auch die Möglichkeit, sich eine sogenannte Wallbox von einem Fachbetrieb installieren zu lassen, diese hat dann eine deutlich höhere Ausgangsleistung und ist speziell zum Laden von Elektroautos gebaut.

Kann ich bedenkenlos ein gebrauchtes Elektroauto kaufen?

Grundsätzlich sind E-Fahrzeuge deutlich wartungsärmer, da Komponenten wie Getriebe, Keilriemen oder Zahnriemen, Motoröl und Zylinderkopfdichtung entfallen. Der Elektromotor und der Antriebsstrang bedürfen im Grunde keiner Wartung. Auch die Bremsen verschleissen durch die Rekuperation, also die Bremskraftrückgewinnung, deutlich weniger als bei einem Verbrenner. Was bleibt, sind also nur der reguläre Verschleiss an den Reifen und der Akku. Moderne Akkus sind im Grunde sehr haltbar, verlieren aber durch sachgemäßes und unsachgemäßes Laden an Kapazität. Idealerweise wird ein Lithium-Ionen Akku immer dann geladen, wenn man die Möglichkeit dazu hat, nicht nur wenn er leergefahren ist. Wichtig ist auch, dass darauf geachtet wird, den S.O.C. (State of Charge) immer zwischen 20% und 80% zu halten. Dies erhöht die Lebensdauer des Akkus. In den meisten Autos kann der Akkuzustand, der sogenannte S.O.H. (State of health) ausgelesen werden, ein seriöser Verkäufer wird so einen Bericht vor dem Kauf zur Verfügung stellen. Wussten Sie, dass Smart bereits 2009 das Serienmodell ED 2 als rein elektrisches Fahrzeug angeboten hat? Die meisten dieser Fahrzeuge sind heute noch auf den Straßen dieser Welt unterwegs.

Kann ich mein Elektroauto überall reparieren lassen?

In der Regel können die alltäglichen Arbeiten wie Scheibenwischwasser auffüllen, Reifenwechsel und die defekte Glühbirne von allen Werkstätten durchgeführt werden. Es ist sehr selten, dass der Antrieb oder der Akku eines E-Autos Probleme machen. Falls doch, ist dies ein Fall für die Fachwerkstatt. Hier empfiehlt es sich im Vorfeld zu informieren, welche Werkstatt in der Nähe für Elektrofahrzeuge geschult ist. Die Hersteller haben meist sogenannte Kompetenzzentren, also Niederlassungen, die auf E-Fahrzeuge spezialisiert sind. Eine Liste der geschulten Händler findet ihr im Laufe des Jahres auf unserer Seite.



Fahrverbote und Grenzwerte

In diesen Tagen wird viel diskutiert, über Sinn und Zweck von Fahrverboten, Einhaltung von Grenzwerten und CO2 Ausstoß im Allgemeinen. Lungenärzte schliessen sich zusammen und richten ein Schreiben an die Bundesregierung, in dem sie mitteilen, dass sie nicht glauben, dass Feinstaub schädlich für die Lunge sei. Der ehemalige Präsident der DGP (Deutsche Gesellschaft für Pneumologie) hat 4000 seiner Kollegen befragt, für das anschliessende Papier wurden die Aussagen von 100 Mitgliedern genommen. Also weniger als 3% der Lungenärzte der DGP vertreten ebenfalls diese Meinung.

Wir laufen inzwischen Gefahr, die Elektromobilität im Allgemeinen aufzuhalten, weil wir uns nicht mehr angemessen informieren können. Es ist für Fachfremde sehr schwer, wissenschaftlich fundierte Informationen zu bekommen. Die Debatte wird hauptsächlich von Populismus geprägt und nicht, wie in solchen Angelegenheiten üblich, von wissenschaftlichen Fakten.

Es werden die verschiedensten Vereine und Vertreter instrumentalisiert, im Übrigen immer dann sehr medienwirksam, wenn die Angaben, wie sich im Nachhinein herausstellt, falsch sind. Vier weitere Lungenarztverbände haben sich inzwischen einheitlich vom Papier der Kollegen der DGP distanziert. Es gibt eine 4 Jahre alte schwedische Metastudie zur Umweltbelastung der Produktion von Akkus. Diese ist vor ein paar Wochen von einigen deutschen Medien falsch übersetzt und interpretiert worden, so dass einheitlich klar war: Ein Elektroauto hat 20.000 Tonnen CO2 ausgestoßen, bevor es einen Kilometer gefahren ist. Dass sich inzwischen die Herausgeber der Studie von diesen Aussagen ganz klar distanzieren und sie als falsch zurückweisen, ist leider untergegangen.

Aber woher kommt diese Wut auf das Elektroauto und seine Verfechter, die man aktuell im Alltag erlebt? Ist es nicht egal, ob 100 von 4000 Pneumologen behaupten, Feinstaub sei nicht schädlich für die Lunge? Sollte man nicht auf die 3900 Pneumologen hören, die sagen: falsch, es ist definitiv schädlich? Beides ist irrelevant, solange es nicht wissenschaftlich belegt werden kann. Stirbt ein Asthmatiker oder jemand mit einer anderen Lungenerkrankung, wird auf dem Totenschein nicht stehen, welche Zigarettenmarke er geraucht hat.

Es gibt viele Faktoren, die heutzutage einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit haben und die noch nicht ausreichend erforscht sind. Vielleicht geht es aber auch gar nicht darum. Wir sollten aufhören denjenigen, der am lautesten schreit, unsere Meinung bestimmen zu lassen und uns selber ein Bild machen. Ist die Luft im Wald nicht angenehmer als in der Innenstadt, neben einer sechsspurigen Hauptverkehrsader? Ist ein leises Auto nicht schöner als ein lautes? Ist für 10€ volltanken nicht schöner als für 75€? Oder zu Hause tanken? Wer schon einmal ein Elektroauto gefahren ist und es furchtbar findet, dem sei es gegönnt, dagegen zu wettern. Aber sich nur auf die Medien und falsch interpretierte Artikel und Nachrichten zu verlassen, ist vielleicht der falsche Weg.

Diesel vs. Elektro

Die eine Hälfte der Bevölkerung verteufelt das Elektroauto, viel zu teuer, viel zu geringe Reichweite. Die Herstellung der Akkus sei so schädlich, wie 160 Jahre Diesel fahren. Die Rohstoffe, die für die Herstellung der Akkus benötigt werden, rotten den Planeten schneller aus als jedes Braunkohlekraftwerk, heisst es. Diesel ist die sauberste Antriebstechnologie zur Zeit, heisst es.

Die andere Hälfte verteufelt den Dieselmotor. Schlecht für die Umwelt und die Gesundheit. Der sollte verboten werden, nicht nur in den Innenstädten, überall. Staatlich subventioniert sollte der schon lange nicht mehr sein dürfen. Im Winter dauert es lange bis der Diesel warm ist, deshalb lassen viele den Wagen „Warmlaufen“ bevor sie im die 7 km zur Arbeit fahren.

Die Meinungen gehen so weit auseinander, man kann sich gar nicht mehr vorstellen, dass beide Seiten recht haben könnten. Aber wo liegt sie denn jetzt, die Wahrheit? Sicherlich irgendwo dazwischen. Was vor 3 Jahren noch galt, gilt heute nicht mehr, soviel sei gesagt. Der ADAC hat kürzlich rausgefunden, dass Elektroautos inzwischen eine bessere Klimabilanz als Diesel haben. Dies war allerdings vor 3 Jahren noch nicht so.

Die Herstellung eines Elektroautos mit einer großen Reichweite, wie beispielsweise dem Tesla Model X, kostet ca. 17.500 kg CO2, bevor das Auto einen Kilometer gefahren ist. Daher wird so ein Auto gern schlecht geredet. Wir möchten dazu aber zwischendrin auch fairerweise auf diesen Artikel verweisen. Das aber ein VW Golf allein bei der Produktion schon über 5.000 kg CO2 ausstößt, und Tesla inzwischen das Model 3 im neuen Werk komplett mit Ökostrom herstellen wird, wird dabei gern außer acht gelassen. Hinzukommen bei einem Verbrenner die Ölwechsel, Getriebeölwechsel, Tankfüllungen, Zahnriemenwechsel etc. Für all diese Arbeiten muss das Fahrzeug in eine Werkstatt gefahren werden, die Tankstelle muss mit Diesel beliefert werden. Dies geschieht mit einem dieselbetriebenen LKW, dieser fährt vorher in die Raffinerie, in die der Brennstoff aus einer Pipeline, meist aus politisch instabilen Ländern angeliefert wird. Bei einem Elektroauto entfallen Wartungsarbeiten an Motor, Getriebe, Riemen, Auspuffanlage komplett.

Es ist für den Endverbraucher sehr schwer, sich selber eine fundierte Meinung zu bilden, da es fast so viele Studien wie Meinungen zu dem Thema gibt. Alle mit unterschiedlichen Ergebnissen. Elon Musk von Tesla behauptet, die Herstellung der Batterien sei deutlich umweltfreundlicher als in einer schwedischen Studie angenommen. Die Franzosen attestieren den Chinesen deutlich schlechtere Umweltbilanzen ihrer Fabriken, als bisher angenommen.

Es gibt eine Studie die zu dem Ergebnis kommt, ein Elektroauto lohne sich umwelttechnisch erst nach 100.000 km. Für diese Studie wurde allerdings ein Tesla Model X, ein Premium Oberklassewagen mit einem VW Golf verglichen. Wickelt man diese Studie mit vergleichbaren Fahrzeugen neu auf, kommt man bereits auf 40.000 km, das entspricht bei einem durchschnittlichen Autofahrer also 3-4 Jahre.

Letztendlich muss jeder für sich selbst herausfinden, welches das richtige Fahrzeug für ihn ist. Für 60-70% der Autofahrer wäre ein Elektro-Kleinwagen im Alltag völlig ausreichend. Dies würde viele Verkehrs-, Park- und Umweltprobleme von ganz alleine lösen. Manche Leute möchten es sich aber eben nicht nehmen lassen, eine Oberklassenlimousine zu fahren. Aufgrund der bald verfügbaren, sehr guten Alternativen müssen sie das auch nicht.

Viele Diesefahrer fühlen sich angegriffen und in ihrem Freiheitsrecht beraubt, weil sie nicht mehr in die Innenstädte dürfen. Dieses Verbot gilt allerdings an den meisten Orten nur für Fahrzeuge bis Euro 4, nur teilweise bis Euro 5. Dies sind meist ältere Fahrzeuge mit einem ohnehin sehr hohen Schadstoffausstoß. Ein Euro 6 Norm Diesel beispielsweise hat einen deutlich geringeren CO2 Ausstoß als ein Benziner und darf ausnahmslos überall fahren.

Es ist natürlich erstaunlich, dass die Nation, die den Dieselmotor erfunden hat, ihn auch als erstes abschafft. Allerdings können Dieselfreunde noch lange auf die beliebte Motorentechnologie setzen, sie sollten sich nur langsam nach einem Upgrade im Bezug auf die Euro-Norm Klasse umsehen.

Förderung und Steuern

Deutschland unterstützt zusammen mit dem BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) den Kauf und das Betreiben eines Elektroautos. Bis zu 300.000 Fahrzeuge können die 4000€ (rein elektrische Fahrzeuge) bzw. 3000€ (Plug-in Hybride) Förderung erhalten. Aktuell sind nur knapp 90.000 Anträge gestellt worden. Bis Juni 2019 kann die Förderung noch abgerufen werden.

Die Förderung kann von Privatpersonen, aber auch von Unternehmen, Vereinen und Körperschaften abgerufen werden. Seit März 2018 kann die sog. Umweltprämie mit anderen Förderungen und Vergünstigungen kombiniert werden.

Förderfähig sind alle Fahrzeuge mit einem Listenpreis unter 60.000 € (inklusive Tesla Model S) und einem reinen Elektromotor, bzw. alle Plug-in Hybride mit einem kombinierten CO2 Ausstoß unter 50g/km. Liegt der CO2 Ausstoß nach dem WLTP-Prüfverfahren darüber, nach dem alten Prüfverfahren NEFZ aber nicht, so kann eine Sondergenehmigung beim BAFA beantragt werden.

Die gesamte Liste förderfähiger Fahrzeuge gibt es hier: Liste der förderungsfähigen Elektrofahrzeuge

Der Umweltbonus wird zu gleichen Teilen von den Autoherstellern und dem Bund getragen. Das bedeutet, auf der Rechnung des Fahrzeuges bzw. des Leasingvertrages muss der Rabatt als Umweltbonus durch den Händler ausgewiesen sein, dann kann die Förderung beantragt werden.

Zur Antragsstellung und detaillierten Informationen geht es: hier.

Rein elektrische Fahrzeuge erhalten eine Steuerbefreiung für 10 Jahre. Diese gilt für das Fahrzeug und ist nicht auf den Ersthalter beschränkt. Bei Plug-in Hybriden wie beispielsweise dem BMW 530e oder der Mercedes Benz E-Klasse 350e sind pauschal 40€ Steuern pro Jahr fällig. Zum Vergleich: Ein BMW 530d (560l), mit Dreiliter Dieselmotor kommt auf 463€ Steuern pro Jahr.

Die Anschaffung eines Elektroautos kann sich also, neben den Aspekten wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und Umweltschutz also auch finanziell lohnen. Aktuell sind die Töpfe noch gut gefüllt, so dass alle E-Auto Käufer auch definitiv noch die Prämie in Anspruch nehmen können.

Byton – Made in China

BYTON aus China plant die Weltherrschaft, zumindest was den Elektroautomarkt angeht. Nicht nur Tesla, auch Premium Hersteller wie Audi, BMW und Mercedes müssen sich warm anziehen. Bereits 2020 sollen die Fahrzeuge auf Europas Straßen zu bewundern sein. Im Bezug auf Technik und Preis ist BYTON allen Herstellern jedenfalls Meilen voraus. Vollgepackt mit marktreifen Gadgets wie biometrischer Gesichtserkennung anstatt Schlüsseln, einem 1,25m x 0,25m großen Display und autonomes Fahren Stufe 4 ist der Hersteller aus China sogar den europäischen Gesetzen voraus, denn hierzulande ist nur Stufe 2 gesetzlich geregelt .

Als Preis sind für den US Markt 45.000 US$ veranschlagt für das „Einsteigermodell“ mit 400 km Reichweite und allen technischen Features. Teslas Vergleichsmodell X kommt auf stolze 105.000 US$. BYTON setzt von Anfang an auf Massenproduktion statt Kleinserie und geht von 300.000 Fahrzeugen in den ersten paar Jahren auf dem Markt aus.

China ist Vorreiter und Vordenker im Bereich Elektromobilität, es gibt über 300 Hersteller von E-Fahrzeugen aus China. BYTON allerdings werden gute Aussichten auf dem umkämpften E-Auto Markt prognostiziert. BYTON wird von ehemaligen Führungskräften der oberen Etage von BMW, Google, Tesla und Apple aufgebaut.

Die Marke sieht sich selber übrigens eher als Technologieunternehmen, nicht als Autohersteller. Der Name steht für „Bytes on Wheels“ – passend zum Konzept eines rollenden Computers.

Das der BYTON keinen Auspuff hat, versteht sich von selbst, dass allerdings auch auf Schlüssel und Spiegel verzichtet wird, unterstreicht die fortschrittliche Denkweise der Macher. Das Fahrzeug ist vollgepackt mit Sensoren, Kameras und Radartechnologie. Man hat großen Wert auf Komfort und UX (User Experience) gelegt, über das Display im Lenkrad lassen sich Funktionen wie Sitzeinstellung, Lüftung oder Navigation steuern, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.

Quelle: Byton

Hier findet ihr ein 360° Video vom Innenraum: 

AKTUELLE MODELLE: M-BYTE UND K-BYTE

Quelle: Byton

Aktuell sind zwei Modelle geplant, der M-Byte als SUV und der K-Byte als Limousine

Quelle: Byton
Quelle: Byton
Quelle: Byton


Auch die Leistungsdaten können sich sehen lassen, die Basisversion kommt mit 71 KWh und 300 PS auf 400 km Reichweite und die Performanceversion bei 95 KWh und 475 PS auf 520 km Reichweite. In 30 Minuten sollen am Schnellader 80% Kapazität aufgeladen sein.

Carsten Breitfeld, ehemalige BMW Führungskraft, hat neben einem hochkarätigen Team ebenfalls spannende Investoren im Boot, die insgesamt bereits 800 Millionen US$ in das Unternehmen gesteckt haben. Beispielsweise Foxconn (Auftragnehmer von Apple’s iPhone), CATL (Batteriehersteller), Baidoo (China’s Suchmaschine) und FAW (Autohersteller unter der Zentralregierung in China).


Auch wenn BYTON als chinesischer Player zu werten ist, teilt man die Kompetenzen so auf, dass überall die besten Leute ihren Senf dazu geben. Die smarte Technologie kommt aus dem Silicon Valley, das Design und die Ingenieurskunst aus München und die Produktion der Fahrzeuge sowie der Akkus erfolgt in China, dem Marktführer für kostengünstige und qualitative Produktion aus dem E-Auto Bereich.

Wir sind gespannt, ob das Konzept aufgeht, den Marktführer im E-Auto Premiumsegment aufzubauen und die Fahrzeuge für einen Bruchteil des Preises der Konkurrenz anzubieten.

Powerbank fürs Elektroauto

2019 sollen mobile Schnellladesäulen von VW den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos vorantreiben. Volkswagen verspricht eine Ladezeit von ca. 17 Minuten.

Eine Powerbank fürs Elektroauto: Volkswagen will den langsam voranschreitenden Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos mit mobilen Schnellladesäulen vorantreiben. Die Säule, die auf Parkplätzen oder Firmengeländen aufgestellt werden soll – lädt ein E-Fahrzeug in durchschnittlich 17 Minuten, teilte die VW-Konzernsparte mit.

Als Pilotprojekt sollen in Wolfsburg erste mobile Ladesäulen in der ersten Jahreshälfte 2019 aufgestellt werden. Von 2020 an soll die Säule, die alte Batterien aus E-Autos weiterverwendet, auch in anderen Städten eingesetzt werden.

Bis zu 15 E-Fahrzeuge mit einer Ladung

Die Säule, die mit einer Ladekapazität von 360 Kilowattstunden ausgestattet ist, kann unabhängig vom Stromnetz aufgestellt, aber auch via Wechselstrom aufgeladen werden. Damit sei es möglich beispielsweise Solarenergie oder Energie aus Windkrafträdern zwischenzuspeichern. Bis zu 15 E-Autos könnten im Betrieb ohne externe Stromzufuhr ihre Akkus aufladen. Fällt die Energie unter 20 Prozent, kann die entleerte Ladesäule gegen eine geladene ausgetauscht werden. Die Standorte der Säulen lassen sich bequem per App finden.

Mehr als eine Konzeptzeichnung der Ladesäulen zeigt Volkswagen noch nicht. (Grafik: Volkswagen)
(Grafik: Volkswagen) (Konzept)

Thomas Schmall, Vorstandschef der VW-Konzernsparte, spricht von einem „entscheidenden Schritt zu einem leistungsfähigen Netz von Ladepunkten“. Dies ist ein völlig neuer Ansatz im Bereich der Ladeinfrastruktur. Der bisher unzureichende Ausbau vom Ladepunkten gilt als ein Haupthindernis der Elektromobilität – zusammen mit den hohen Preisen der Autos und der (noch) vergleichsweise geringen Reichweite.

In der neuen Komponentensparte, die von seit Anfang 2019 eine eigene Einheit im VW Konzern bildet, bündelt der Autobauer seine hausinternen Zulieferungen für Motoren, Getriebe, Fahrwerke und Lenkungen. In dieser Sparte werden weltweit 56 Fabriken mit knapp 80.000 Beschäftigten zusammengefasst. Deutsche Standorte sind zum Beispiel Kassel, Braunschweig und Salzgitter. 

dpa/dhr

24M Akkuforschung

Das US Startup 24M hat Ende 2018 eine Finanzierungsrunde in Höhe von fast 22 Millionen Dollar abgeschlossen. Mit dem Geld soll eine Produktionsstätte gebaut und in Forschung investiert werden. Seit gut 10 Jahren arbeitet 24M an kleineren Lithium-Ionen Akkuzellen, mit einer höheren Energiedichte als bisher Marktüblich.

Die Hauptinvestoren sind zwei japanische Unternehmen, aus dem Elektronik- bzw. Handelsbereich. Das in Cambridge, Massachusetts angesiedelte 24M plant dieses Jahr ein Produktionsstätte fertig zu stellen und 2020 die ersten Akkus auf dem Markt zu haben.

Eine höhere Energiedichte der Akkus würde signifikante Vorteile im Bezug auf Reichweite und Preis von Elektroautos bedeuten. Die zwei großen Bedenken der Endverbraucher wären damit abgemildert und das Elektroauto würde sich weiter in Richtung Massentauglichkeit bewegen. Aber auch in Smartphone kommen Lithium-Ionen Akkus zum tragen, hier könnte man in Zukunft mit den 24M Akkus einen Tag ganz ohne Powerbank und Ladekabel überstehen. Zum Technischen: Die 24M Akkus haben im Labor eine Energiedichte von bis zu 300 Wattstunden/kg. Die hochwertigsten Batterien die aktuell auf dem Markt sind kommen nur auf 250Wh/kg .

Mehr dazu bei Technology Review online in:

eeezy – Das Vergleichsportal

Ab März 2019 startet eeezy als Vergleichs- und Informationsportal für Elektromobilität. Fahrzeugsuche, Händlersuche, Blog, Informationen zu Steuern, Gesetzen, Akkutechnologie, Reichweite, Ladeinfrastruktur, Wallbox und vieles mehr findet ihr aus einer Hand. 

Mit unserer Fahrzeugsuche könnt ihr das passende Fahrzeug für euch finden, unabhängig, ehrlich und einfach. Über die Händlersuche findet ihr E-Fahrzeug Händler in eurer Nähe und könnt direkt Probefahrten vereinbaren. 

Elektromobilität einfach erleben!